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Leistungslager in Bartholomä

Dieses Jahr war es wieder soweit, in Abwechslung mit dem Schimmelcup und dem Alpenfluglehrgang war 2019 wieder das Jahr des Leistungslagers bei der Akaflieg Stuttgart. Wie schon vom Königsdorfwettbewerb gewohnt und angeblich auch vor 3 Jahren in Bartholomä, regnete es die ersten fünf Tage ununterbrochen. Nicht einmal kleinste Thermikanzeichen wurden prognostiziert oder gar gesichtet. Ergebnis war, dass die Münchener Delegation bestehend aus Kleinlich, Rambo und Breitbart erst mittwochabends anreiste und alle gemeinsam hoffen und bangen mussten, dass der Flugplatz nicht absäuft. Hinzukam unser Logistikproblem: Drei motivierte Piloten mit unserer DG 1000 S und LS 4 ohne Autos und ohne Rückholer. Gott sei Dank konnten wir KiKa von den Karlsruhern und Flex für unsere Hängertransporte gewinnen, an dieser Stelle vielen herzlichen Dank! Außerdem fiel Donnerstagmorgens die Entscheidung, dass die Matschbahn in Bartholomä flugtauglich war. Also los gings! Das Flieger aufrüsten hatten wir beim KDF-Wettbewerb ebenfalls häufig genug geübt, sodass dies keine weiteren Schwierigkeiten darstellte. Mit den hilfreichen Lepos und ein wenig Wasser an Bord pflügten wir zum Start. Nochmal in trockene Schuhe wechseln, der Profi hätte sich morgens für Gummistiefel entschieden, und auf gen Osten! In verschiedene Gruppen aufgeteilt, nach Erfahrung des Piloten und Leistungsfähigkeit des Flugzeugs, tingelten die Plastikgeschwader mit ihren jeweiligen Trainern durch die Luft. Insbesondere die Wolkenstraßen bis fast nach Ingolstadt erfreuten sich großer Beliebtheit. Abends wieder glücklich zurück, blieb keine Zeit zum Ausruhen. Flieger putzen (auf der Alb gibt es noch erstaunlich viele Insekten), abrüsten, Abendessen, Debriefing des Fluges und Briefing des nächsten Tages standen auf dem Programm. Todmüde kroch man ins Bett bevor um 7 Uhr der Wecker wieder krähte: „Aufstehen! Anziehen! Aufrüsten!“ Doch der Tag hielt Gutes bereit, die einen brachen wieder nach Osten auf, während die DG im Teamflug mit dem Stuttgarter Arcus erfolgreich einmal um Nürnberg zischte. Ergebnis des Tages: Alle sind zurückgekommen, waren glücklich und haben sogar das ein oder andere gelernt. Das darauffolgende Wochenende wurde aufgrund des Wetters, bzw. der Trainerverfügbarkeit hauptsächlich zum Spaßfliegen genutzt ehe die Logistikodyssee zurück nach München anstand. Abgesehen von einer Außenlandung in Aalen wegen eines hängenden Endanflugrechners verlief das gesamte Leistungslager recht reibungslos und war angesichts des Wetters kurz und knackig. Nochmals vielen Dank an unsere Transportcrew, die Akaflieg Stuttgart für die Organisation und den Flugbetrieb, alle Trainer für das bereitwillige Teilen ihrer Erfahrungen und jeden der zum Gelingen beigetragen hat.

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