Der ‘Kakadu’, das erste Hochleistungs-Segelflugzeug der Akaflieg München, war ein eindrucksvoller Gleiter mit fast 20 Metern Spannweite und spitz zulaufenden Flügeln. Die Junge Gruppe hatte ihn gerade rechtzeitig zum Rhönwettbewerb 1928 fertiggestellt. Auf der Wasserkuppe wurde der ‘Kakadu’, so beschreibt es ein Mitglied von damals in einem Brief, „nicht minder bestaunt als später der ‘Fafnir’ oder die  ‘Austria’“, als deren Vorläufer die Mü3 gilt. Der ‘Kakadu’ (benannt nach dem Spitznamen seines Konstrukteurs Dr. August Kupper) war mit seiner Flächengeometrie, der hohen Flügelstreckung und dem damit erreichten geringen induzierten Widerstandswert richtungsweisend für den Flugzeugbau. Er blieb bis in die dreißiger Jahre hinein das leistungsstärkste Segelflugzeug der Akaflieg und wurde für Alpenerkundungsflüge eingesetzt.

Spannweite 19,56m
Flügelfläche
17,2m²
Streckung
22,6
Flächenbelastung
16,3 kg/m²
Profil
Göttingen 652
Rüstgewicht
200 kg
Fluggewicht
280 kg
Sinkgeschwindigkeit
-
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