Dieses Forschungsflugzeug wurde als „kriegswichtiges Projekt“ vom nationalsozialistischen Reichs-Luftfahrt-Ministerium (RLM) gefördert. Die Mü 18 sollte als Sonde unter einer Schleppmaschine fliegen und verschiedene Flächenprofile in ungestörter Strömung vermessen. Der Einstellwinkel war variabel, um die Druckverteilung über dem Flügelprofil zu ermitteln und Grenzschichtmessungen vorzunehmen. Der Flügel wurde drehbar und im Flug verstellbar am Rumpf aufgehängt. Die Akaflieg München baute den Rumpf, die Akafliegs Chemnitz, Danzig und Göttingen verschiedene Tragflügelprofile des Seglers. Die Testflüge verliefen positiv, allerdings wurde das Projekt im Verlauf der Zeit als „kriegsunwichtig“ erachtet. Gegen Ende des Krieges schließlich wurden die Flüge mit der Mü 18 eingestellt.

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