Querschnittlich einsetzbare Flugversuchsinstrumentierung

Im Rahmen eines Gruppenprojekts der Hochschule Augsburg wird, beauftragt durch die Akaflieg München, eine querschnittlich einsetzbare Flugversuchsinstrumentierung entwickelt. Die Flugversuchsinstrumentierung soll im Rahmen der Zulassung von zukünftigen Segelflugzeugen eingesetzt werden können. Bisher erfolgte die Nachweisgenerierung in klassischer Art und Weise mit Abschätzungen des Piloten und statischen Messwerten, in Zukunft sollen auch bei der Akaflieg München die verschiedenen Luftfahrzeugparameter digital aufgezeichnet werden. Zunächst einmal soll diese FTI (Flight Test Instrumentation) auf der Mü 31 fliegen, in Zukunft soll die FTI aber auch auf anderen Flugzeugen genutzt werden können.
Die Instrumentierung besteht aus 2 Primärkomponenten, die dem Gruppenprojekt netterweise von Industriepartnern zur Verfügung gestellt werden:

VectorNav VN200, eine Inertialmessplattform mit GPS Empfänger
&
Vectoflow Messsonde und VectoDAQ Messeinheit

Die Daten aus beiden Sensoren werden über entsprechend konfigurierte Mikrocontroller ausgelesen und die Daten gespeichert und können nach dem Flug ausgewertet werden.

Die Akaflieg München und das Gruppenprojekt FTI bedanken sich herzlich bei den Industriepartnern, die das Projekt unterstützen!

Messbox zur Unterbringung eines Microcontrollers und der unabhängigen Stromversorgung